Eine kleine Vorstellung unserer Reptilien
Wir haben im Bezug auf die Haltung unserer Reptilien viel investiert. Auch hier haben wir die Vorschriften des DENR übertroffen. Von Meeresschildkröten bis Kaimanen, es sind einige schöne Arten zu bestaunen.
 
Ramses
Die Burmesische Python [Python molurus]

Die Burmesische Python ist eine sehr grosse Python aus Südasien. Sie sind leicht kolorierte Schlangen mit braunen Punkten, die ein attraktives Muster ergeben. Eben dieses Muster geniesst einige Popularität bei Reptilienkennern und der Lederindustrie.

Während diese Art einen Ruf für Gefügsamkeit hat, sind sie doch sehr kräftig, mit einem sehr starken Biss oder auch für Menschen tödlichen Würgemuskulatur. Sie benötigen grössere Mengen von Nahrung und aufgrund ihrer Grösse entsprechend grosse und sichere Behausungen.

Wo kommen sie vor ?
Junge Burmesische Pythons werden oft als Haustier verkauft weil sie durch ihre Musterung attraktiv wirken und sie relative gefügsam sind. Es ist aber doch so, dass diese Tiere schnell wachsen und bis zu ihrem Geburtstag schnell über 3 Meter lang werden können wenn man sie gut behandelt. Im 4. Lebensjahr hat die Schlange ihre maximale Grösse erreicht, jedoch wachsen sie noch sehr langsam während des gesamten Lebens, das mehr als 20 Jahre dauern kann.
 
Ramses
Die Karett-Meeresschildkröte [eretmochelys imbricata]

Die Karett-Meeresschildkröte ist eine kleine Meeresschildkröte und erhielt ihren Namen durch die überlappenden Platten ihres Aussenpanzers. Ihr Name kommt von der Form des Schnabels, der einem Falken gleicht.

Diese Schildkröte ist eine der vielen Arten, die vom Aussterben bedroht ist. Sie wurde wegen ihres Panzers und Fleisches gejagt. Der vielleicht wichtigste Grund ist jedoch die Entwendung der Eier durch Menschen zum Verzehr und durch andere Räuber. Mehr als die Hälfte aller Eier werden gestohlen.

Wo kommen sie vor ?
Sie kehren wieder ins Meer züruck nachdem sie die Eier gelegt haben. Die Falkenschnabel-Meeresschildkröte gehört zu den aggressiven Arten.

Der Diebstahl der Eier führt zur schwindenden Anzahl dieser Tiere. Es ist vielerorts verboten Eier zu stehlen und viele Länder haben hierzu Naturreservate und Brutplätze geschaffen um den Diebstahl zu unterbinden. Diese Schildkrötenart kommt in vielen Bereichen nicht mehr vor und wenn ihre Eier nicht geschützt werden wird es unmöglich diese Art vom Aussterben zu retten.
Diese Schildkrötenart kommt in vielen Bereichen nicht mehr vor und wenn ihre Eier nicht geschützt werden wird es unmöglich diese Art vom Aussterben zu retten.

Sie kommen aus dem Wasser während der Brutzeit. Ansonsten bleiben sie meist im Wasser. Sie graben Nester an den Stränden und legen die Eier dort hinein. Diese Krötenart vermehrt sich wie die meisten anderen Schildkrötenarten.
Sie bevorzugt Gräser und Pflanzen am Meeresgrund und auch in Mittleren Zonen. Sie frisst kleine Tier und manchmal Überreste toter Meerestiere.
 
Ramses
Die Rotwangen-Schmuckschildkröte [trachemys scripta elegans]

Die Rotwangen-Schmuckschildkröte ist ein wasserlebendes Tier mittlerer Grösse und ähnelt in ihrem Aussehen einer Landschildkröte, von einer Grösse von 2 cm bis 28 cm und kann aufgrund des roten Streifens an der Seite des Kopfes erkannt werden.

Sie sind fast vollständig wasserlebend und verlassen das Wasser um sich in der Sonne zu wärmen. Sie sind Winterschläfer und verbringen diese Zeit am Grund von Teichen und flachen Gewässern wo sie bis zum Frühjahr in einer Winterstarre verbleiben.

Wo kommen sie vor ?
Sie ernähren sich vegetarisch, fressen aber auch Insekten und kleine Fische. Sie tolerieren andere Arten in ihrer Umgebung, verschwinden aber schnell unter Wasser wenn sie sich bedroht fühlen, was es schwierig macht sie zu fangen.
 
Ramses
Kaimane [caiman crocodilus] Gehe hier zur Photo-Show

Kaimane sind grosse, wasserlebende Reptilien der Alligatorenfamilie und entspringen aus Zentral und Südamerika. Sie kommen in Wäldern, Sumpfgebieten und grösseren Gewässern vor. An flachen Borden dieser Gewässer sind Kaimane relativ ortsgebunden, können aber auch weiterziehen wenn die Situation es erfordert. Sie wandern dann zu anderen Lagunen und vermehren sich bei neu bestehenden Teichen und überfluteten Gegenden während der Regenzeit.

Wo kommen sie vor ?
Sie verbringen die meiste Zeit des Tages unmittelbar unter der Wasseroberfläche, ruhen auf den Borden und in Löchern bei Hitze. Sie jagen in der Nacht im Wasser oder auf den Borden. Junge Kaimane fressen auf dem Wasser Insekten, Krustentiere, Frösche und Fische. Während ihres Wachstums fressen sie proportional grössere Tiere. Gewöhnlich greifen sie Menschen nicht an.

Männchen sind ungefähr 30-40 % grösser als die Weibchen. Männchen sind geschlechtsreif im 7. Lebensjahr wenn sie ungefähr eine Grösse von 75 cm erreichen. Weibchen ebenso, aber ihre Länge ist dann nur 60 cm. Es ist jedoch so, dass Männchen und Weibchen sich erst vermehren wenn sie viel grösser und älter sind. Nester werden in der Nähe von Gewässern gebaut und bestehen aus dichter Vegetation.